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"Baden-Württemberg ist Vorreiter bei den regenerativen Energien" 
     
   

Sensation bei Veranstaltung "Die neuen Standards der Energieeffizienz 

     
   

Zuschauer
Rund 500 interessierte Teilnehmer informierten sich über die neuen Standards der Energieeffizienz

Tanja Gönner
Umweltministerin Tanja Gönner wartete mit der Sensation des Tages auf

     
   

Die Besucher der Veranstaltung "Standards der Energieeffizienz" am 04. Juni 2008 im SSB Veranstaltungszentrum Waldaupark wurden Zeuge einer Sensation: Umweltministerin Tanja Gönner konnte die Umsetzung des bundesweit einmaligen Gesetzes zur Nutzung erneuerbarer Wärmeenergie in Baden-Württemberg (kurz: Erneuerbare - Wärme - Gesetz - EWärmeG) für Bestandsgebäude ankündigen. Besonderes Bonbon für alle, die zur Ausstellung von Energieausweisen oder zur Eintragung eines Betriebes in die Handwerksrolle berechtigt sind: Sie gelten als Sachkundige im Sinne dieses Gesetzes.

   

Eine Überarbeitung des Gesetzes schien nötig geworden zu sein, als ein deutlich nach dem EWärmeG auf den Weg gebrachtes Bundes-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) die Förderung von gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen prinzipiell ausschliessen sollte.

Um so erfreulicher die Nachricht der Umweltministerin, dass die Fraktionen des Bundestages von CDU und SPD in diesem Fall eine Einigung erzielen konnten. Damit stehen auch Bürgern Baden-Württembergs Bundesförderprogramme zur Verfügung. Verläßliche Rahmenbedingungen für Eigentümer, Nutzer und Handwerker sind geschaffen; mit der Umsetzung des Erneuerbaren-Wärme-Gesetzes kann begonnen werden
.

   Intelligenter Zähler
Der intelligente Zähler der EnBW - die Zukunft der Energie intelligent gestalten
   
Redner
Von links nach rechts: Herr BDir. Hegner, Herr Lang, Herr Dr. Klein, Frau Umweltministerin Gönner,
Herr Huener, Herr Prof. Hauser
 

Aber auch alle anderen Redner begeisterten durch die Darstellung der Anstrengungen in der Zukunft. Herr Lang von der EnBW Vertriebs- und Servicegesellschaft mbH erinnerte in seinem Vortrag  an die in der Klimaagenda 2020 formulierten, ambitionierten Deutschen Klimaschutzziele, spiegelte die Entwicklung der Verordnungen und zeigte die aktuellen Entscheidungsfelder der Energieeffizienz nebst interessanter Bundesprogramme für Förderung auf. 

Der Intelligente Zähler war das Thema von Herrn Huener, Geschäftsführer der EnBW Vertiebs-und Servicegesellschaft mbH.

   

Veranstaltungsverlauf und Vorträge zum Download 


"Begrüßung" (zum Download bitte klicken) 
Dr. Hans-Balthas Klein, Stellv. Hauptge-
schäftsführer BWHT,
(Fachverband Sanitär-Heizung-Klima)


"Die Umsetzung des integrierten Energie- und
Klimaprogramms im Überblick" (zum Download bitte klicken)
Hans Lang, EnBW Vertriebs- und Servicegesellschaft mbH


"Energieeffizienz am Beispiel des intelligenten Zählers" (zum Download bitte klicken)
Uli Huener, Geschäftsführer EnBW Vertriebs- und
Servicegesellschaft mbH


"Gebäude der Zukunft: Statt Energieschleudern
Mini-Kraftwerke" (zum Download bitte klicken)
Prof. Dr. Gerd Hauser, Leiter Fraunhofer-Institut für Bauphysik,
Stuttgart; Technische Universität München


Pause mit Besuch der Ausstellung


"Das Wärmegesetz Baden-Württemberg - Sachstand und Ausblick"
Tanja Gönner, Umweltministerin des Landes Baden-
Württemberg


"Die neuen Gebäudestandards: Nachhaltigkeits-
zertifizierung und EnEV 2009" (zum Download bitte klicken)
BDir Dipl.-Ing. Hans-Dieter Hegner, Bundesministerium
für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 

 

Dieses viel beachtete Beispiel spiegelt das Interesse der EnBW wieder, politische Forderungen an Mess- und Erlebbarkeit der Energie gerecht zu werden und in ein innovatives Produkt mit interessanten, zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten umzusetzen.

Die Vorträge von Herrn Professor Hauser und Herrn BDir. Hegner zeigten aus verschiedenen Blickwinkeln die Notwendigkeit des sofortigen Handelns auf. Ein nicht mehr bestreitbarer Klimawandel, 70 % Gebäudebestand in Baden-Württemberg vor 1978 (1. Wärmeschutzverordnung) mit zeitgemäßen Energieverlusten, dramatische Preissteigerungen für Primärenergie auf dem Weltmarkt und damit auch beim Wärmepreis, eine rückläufige Bevölkerungsentwicklung und energe-tisch aufwendige Stoffkreisläufe machen ein engagiertes Handeln auf breiter Front dringend nötig.

Die gute Nachricht der Referenten: Alle Techniken sind bekannt und warten auf die Umsetzung. Dabei gilt die Faustregel: Einzelmaßnahmen im Gebäudebestand reichen nicht mehr aus. Vielmehr ist ein Maßnahmenmix mit dem Ziel, Transmissions- und Lüftungswärmeverluste zu senken, Wärmegewinne der Gebäudehülle durch sinnvolle Maßnahmen zu erhöhen, das Tageslichtangebot zu überdenken und

   
Ausstellung
Die Ausstellung im Foyer wurde von Gästen und Ausstellern gut angenommen.
 

schließlich die Anlagentechnik an die neuen Gegebenheiten unter Berücksichtigung regenerativer Energieträger und Wärmepumpen anzupassen.

Dank dem Erneuerbaren-Wärme-Gesetz in Baden-Württemberg werden neben den Energieberatern und Planern auch Handwerker zukünftig in Pflicht und Verantwortung genommen - denn Handwerker wissen wie es geht. Als Sachkundige werden Sie die Hinweispflicht der Eigentümer übernehmen. Darüber hinaus werden sie mit der Erfüllung oder ersatzweisen Erfüllung des

   
Einsatzes regenerativen Energien beauftragt  werden - bei einem Gebäudebestand von 70% mit einem Baujahr vor der Erster Wärmeschutzverordnung 1978 eine gigantische Aufgabe.

Dieses weite Aufgabengebiet setzt natürlich Weiterbildung voraus. Mitglieder können auch bei  diesen Themen voll und ganz auf die Mitglidschaft setzen. Die Energiegemeinschaft wird über ihre bekannten und bewährten Kanäle wie Mitgliederzeitschrift "Energieprofi", Rundschreiben, Weiterbildungen in den Regionen und Homepage, aber auch über neue Kanäle wie Mitgliederportal, Newsletter und ähnliches die notwendige Wissensvermittlung vorantreiben.
   
Ergänzende Informationen

Download Energieeinspar-Verordnung

Download Gesetz zur Nutzung erneuerbarer Wärmeenergie in Baden-Württemberg
   

 

In eigener Sache:  "Kamerafund" 

Wer meldet eine Digitalkamera als verloren? Eigentumsansprüche bitte bei der Geschäftsstelle Ihrer EnBW Energiegemeinschaft e.V.  geltend machen.

© EnBW Energiegemeinschaft e.V. Baden-Württemberg 2008.
Alle Rechte vorbehalten
 
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