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Informationstag Wärmepumpe mit Schaubohrung
   
Anzeigenvorlage
 
Mit einer Schaubohrung im Rahmen der Gewerbe- und Industrieschau GIS am 28. März 2008 in Metzingen informierte die EnBW Energiegemeinschaft e.V. mit der Firma Kammerer Elektrotechnik GmbH und Ihre Partner für umweltschonendes Bauen
 
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über die Vor- und Nachteile der Wärmepumpentechnik. Damit ist die Winterpause der EnBW Energiegemeinschaft e.V. beendet und mit weiteren Informationstagen, möglicherweise auch in Ihrer Region ist zu rechnen. 
 


Ab Mai 2009 wird nun auch das Miele-Bosch-Center der Kammerer Elektrotechnik GmbH in Metzingen mit Wärme aus dem Erdreich beheizt. Im Rahmen des Informationstags Wärmepumpe der EnBW Energiegemeinschaft e.V. mit ihren Partnern Systherma GmbH, Stiebel Eltron, Volksbank Metzingen-Bad Urach eG, Bad & Heizung Kaltmeier und Goller Bohrtechnik konnten interessierte Hausbesitzer und Häuslebauer am 28. März 2009 bei der Schaubohrung am Rande der Gewerbe- und Industrieschau (GIS) miterleben, wie das möglich ist. Die letzten 10 Bohrmeter einer Sonde von 100 Metern Länge wurden unter den inter-   Miele-Bosch_Center
Miele-Bosch-Center in Metzingen
essierten Blicken der anwesenden Zuschauern abgeteuft. Zusätzlich entstehen im Umfeld des Hauses 4 weitere Sonden. Diese liefern in Zukunft die kostenlose Umweltwärme aus dem Erdreich für den neuen Wärmeerzeuger.

Anschliesend folgten ergänzende Fachvortäge ausgewiesener Spezialisten ihres Fachs, den Partnern der EnBW Energiegemeinschaft e.V. zu Funktionsweise, Vorteilen, Kosten, Fördermitteln uvm. zu dieser faszinierenden und zugleich umweltschonenden Heiztechnik.

Die Natur nutzen und gleichzeitig schonen
„Wir stellen die Gasheizung unseres Geschäftshauses mit über 1000 Quadratmetern Büro- Verkaufs- und Werkstattfläche auf eine Wärmepumpenheizung um, um selber fundierte Erfahrungen mit dieser Heiztechnik zu gewinnen, die als umweltschonende Technik von unseren Kunden zunehmend nachgefragt wird“, betonte Heinz Kammerer. Gleichzeitig erhoffe er sich von der Wärmepumpe der Marke Stiebel Eltron mit einer Leistung von 27 kW aber auch eine Energie- und damit Kosteneinsparung, die seiner Firma zugute kommt.

Denn schon in rund 10 Metern Tiefe herrscht im Erdreich eine Temperatur von ca. 10°C und zwar unabhängig von der Jahreszeit. Die Sonne füllt diese Wärmequelle immer wieder auf. Über eine Sole/Wasser-Wärmepumpe mit Erdwärmesonden kann diese Energie aus der Umwelt genutzt werden, um, unter optimalen Bedingungen, bis zu 75 Prozent des Energiebedarfs eines Gebäudes für Wärme und Warmwasser zu liefern. Lediglich 25 Prozent elektrische Energie sind zum Betrieb der Wärmepumpe notwendig. Wärmepumpen produzieren daher bis zu 55 Prozent weniger CO2-Emissionen als konventionelle Ölheizungen, die Verbrauchskosten können sich im Vergleich um bis zu 50 Prozent reduzieren.

So funktioniert die Wärmepumpe
Die Wärmepumpe entzieht der Umgebung Wärme, „pumpt“ sie auf ein höheres Temperaturniveau und gibt sie an die Heizung und das System zur Wassererwärmung ab.
Wie bei der Schaubohrung in Metzingen werden dazu Erdwärmesonden in einer Tiefe von normalerweise 25 Metern bis 120 Metern im Erdreich versenkt. Die Anzahl der Sonden hängt von der Größe der Wärmepumpe und den örtlichen Gegebenheiten ab. Die Erdwärmesonde ist das Herzstück der Sole/Wasser-Wärmepumpe. Sie wird mit einem Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel – der Sole - befüllt.  
  Born to drill
Bei jedem Wetter sind die Spezialisten des Bohrteams vorort im Einsatz, damit es drinnen mollig warm wird.

Diese wird nun durch die Erdwärmesonde transportiert und nimmt Wärme aus dem Erdreich auf. Anschließend wird sie zur Wärmepumpe weiter transportiert und von ihr auf ein höheres Temperaturniveau „gepumpt“. Die Wärmepumpe gibt die Wärme ans Wärmeverteilsystem ab – idealerweise Fußboden- und Wandheizungen. 

So funktioniert die Wärmepumpe
Die Wärmepumpe entzieht der Umgebung Wärme, „pumpt“ sie auf ein höheres Temperaturniveau und gibt sie an die Heizung und das System zur Wassererwärmung ab. Wie bei der Schaubohrung in Metzingen werden dazu Erdwärmesonden in einer Tiefe von normalerweise 25 Metern bis 120 Metern im Erdreich versenkt. Die Anzahl der Sonden hängt von der Größe der Wärmepumpe und den örtlichen Gegebenheiten ab. Die Erdwärmesonde ist das Herzstück der Sole/Wasser-Wärmepumpe. Sie wird mit einem Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel – der Sole – befüllt. Die Sole wird durch die Erdwärmesonde transportiert und nimmt Wärme aus dem Erdreich auf. Anschließend wird sie zur Wärmepumpe weiter transportiert und von ihr auf ein höheres Temperaturniveau „gepumpt“. Die Wärmepumpe gibt die Wärme ans Wärmeverteilsystem ab.

Anschaffungs- und Betriebskosten
Zwar sind Wärmepumpen in der Anschaffung teurer als konventionelle Heizsysteme. Aber durch deutlich niedrigere Betriebskosten sind sie langfristig wirtschaftlich sehr attraktiv und machen unabhängig vom Ölpreis. Maßgeschneidert zur Wärmepumpe bietet die EnBW das passende Stromprodukt EnBW WärmePlus an, das eine optimale Balance zwischen Natur und Wirtschaftlichkeit möglich macht.

Danksagung
Wir bedanken uns zu allererst beim Wetterverantwortlichen für die einmalige und kurze Unterbrechung des Dauerregens während dem Veranstaltungsteil im Freien. 
Des weiteren danken wir allen unseren Besuchern für Ihr entgegengebrachtes Interesse an unserer Veranstaltung. Wir würden uns freuen, wenn unsere Informationen für Sie aus erster Hand zu einer Verringerung Ihrer Heizkosten zum Wohle der Umwelt führen. Selbstverständllich danken wir auch der Firma Elektro Kammerer GmbH sowie allen Referenten, Partnern und Helfern für die vielfältige Unterstützung die uns zuteil wurde. Ihrem engagierten Auftreten und Einsatzes wäre die Veranstaltung so sicher nicht möglich gewesen.
 
Interesse an einer Veranstaltung? Dann beachten Sie bitte unsere aktuellen Ankündigungen und Ver-anstaltungsungshinweise auf unseren Seiten. 

 
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