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Informationstag "Wärmepumpe mit Schaubohrung" in Tiefenbach bei Biberach
     
   

Erdwärme ist die Nutzung gespeicherter und kostenloser Sonnenenergie. Und damit eine Option zur Heizung und Brauchwassererwärmung in der Zukunft.


Ihre Partner für modernes Bauen und alternative Energiequellen, die Firmen

     
   
 EnBW Forstner  Nibe Systemtechnik 
   
 Systherma  Kimpfler  Federseebank
    informierten am 04. April 2008 im Rahmen eines Informationstages "Wärmepumpe mit Schaubohrung" in Tiefenbach bei Biberach rund 140 interessierte Teilnehmer zu diesem Thema.
     

Die steigenden Heizkosten stellen neue Anforderungen an den optimalen Energieeinsatz. Diese Veränderung wirft Fragen auf: „Womit werden wir zukünftig heizen?“, „Wie erwärmen wir unser Brauchwasser?“, „Mit welcher Technologie lassen sich auch zukünftig die gestellten Anforderungen zu einem bezahlbaren Preis erfüllen?" und "Welche Technik passt zu mir persönlich?" 

 

Eine, von Fachleuten favorisierte Technik stellt die Wärmepumpe dar. In der Natur beziehungsweise im Erdreich vorkommende Temperaturen wandelt sie durch den Einsatz elektrischer Energie in nutzbare Wärme für die Brauchwarmwasserbereitung und die Heizung um. Gleichzeitig ist sie einfach in einen Neubau oder Bestandsgebäude zu integrieren. Zur Information der Endkunden über diese faszinierende Technik, das heißt über Funktion, Randbedingungen und sinnvolle Einsatzgebiete von Wärmepumpen führt die EnBW Energiegemeinschaft e.V. Schaubohrungen durch – zuletzt am 04. April 2008 in Tiefenbach bei Biberach vor rund 150 interessierten Teilnehmern.

 

Ansicht

Bohrmeisel

Die Veranstaltung begann vor Ort an der Bohrstelle. Herr Kimpfler von der Bohrtechnik Kimpfler GmbH zeigte die Einbringung der Sonde in das Bohrloch sowie die Verfüllung des Bohrlochs mit Betonit.Ein Informationsstand  gab Auskunft über die vorgefundenen Erdschichten und zeigte Exponate aus Erdbautechnik und Sondenbau. Fragen von Interessenten wurden in einer kleinen Fragerunde öffentlich oder aber auch persönlich durch Herrn Kimpfler beantwortet.

 

   Arbeiten

Die Möglichkeiten der Darstellung und Erklärung auf der Bohrstelle sind begrenzt. Deshalb folgte der Schaubohrung ein  theoretischer Teil.
 
Nach der Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Helmut Müller lieferte der Vortrag 
"Geothermie - eine Energie der Zukunft " von Dipl.Geologin Frau Dr. Walker-Hertkorn von der (Systherma GmbH) wertvolles, geologisches Hintergrundwissen für die Erstellung von Sondenanlagen. Wissen, dass  Sie sofort für Ihre persönliche Wärmepumpenanlage einsetzen können.

   Herr_Forstner

Herr Heussner von der Nibe Systemtechnik GmbH ging in seinem Beitrag "Wärmepumpe zum Heizen und Kühlen"; auf die heutige Wärmepumpentechnik ein. Lösungen für die Erstellung von Sole-Wasser-Wärmepumpen mit Erdsonde oder Absorber, aber auch Luft-Wasser- und Wasser-Wasser-Systeme wurden funktionell, mit ihren technischen Besonderheiten, Vorraussetzungen und Vorteilen beschrieben.

Herr Forstner von der Firma Elektro Forstner GmbH berichtete in seinem Vortrag über die Wärmeverteilung in Neu- und Altbauten. Für die Nutzer von Altanlagen, die sich mit dem Wechsel auf die Wärmepumpe beschäftigen, beschrieb Herr Forstner ein Verfahren zur Überprüfung der maximalen Voraluftemperatur.


Herr Stefan Schulz von der EnBW Vertriebs- und Servicegesellschaft mbH sowie Herrn Launer von der EnBW Energiegemeinschaft e.V.. bestritten die nächsten Programmpunkte. Herr Schulz zeigte in seinem Vortrag den EnBW Tarif "EnBW  Wärme Plus - Der Stromvertrag der passt" für Wärmepumpen sowie dessen Vorteile auf. Herr Launer berichtete über die aktuelle Gesetzgebung rund ums Bauen wie Gebäudeenergieausweis, auch für Bestandsgebäude und, das seit dem 01. April 2008 in Baden - Württemberg  umzusetzende,  Erneuerbare Wärme Gesetz (EWärmeG).

Herr Georg Überle von der Federseebank eG empfahl im letzten Vortrag des Tages eine Information, auch über die Finanzierung im Vorfeld der Maßnahme durchzuführen um so mit günstigen Fördergeldern oder Zuschüssen belohnt zu werden. So stellt beispielsweise die Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) interessante Förderbausteine zur Verfügung über die man Bescheid wissen sollte.
 

Wärmepumpen sind in der Lage, aus vorhandener und kostenloser Umweltwärme, Gebäude zu beheizen und Brauchwasser zu erwärmen. Sie sind sowohl in Neubauten als auch in Bestandsgebäuden mit einer zentralen Wärmeverteilung integrierbar. Ziel der Wärmepumpe ist die Erzeugung eines Vielfachen der eingesetzten Energie und so steigende Heizkosten zu reduzieren. Spezialisten räumen daher der Wärmepumpe unter den Wärmeerzeugern der Zukunft einen Spitzenplatz ein. Die Technik als solche ist bekannt und eingeführt. Wärmepumpen lassen sich Platz sparend und problemlos einbauen. Schornstein, Schornsteinsanierung oder Tank sind nicht notwendig. Ein spezieller Aufstellraum, wie für einen Heizkessel, wird nicht benötigt. Wärmepumpen sind wartungsarm, langlebig und robust. Sie stellen alles in allem eine verlässliche Technik dar.

Wir danken allen Besuchern unserer Schaubohrung für ihr Interesse. Ebenso dankbar sind wir für den Einsatz unserer Referenten und ihre interessanten Ausführungen. Unser besonderer Dank gilt jedoch dem Bauherrn Herrn Eggart für das Einverständnis, seinen Bau für die Schaubohrung zur Verfügung zu stellen.

Sollten Sie jetzt mit Bedauern feststellen, die Veranstaltung verpasst zu haben, so nutzen Sie bitte unseren Service und informieren Sie sich auf unserer Homepage über geplante Neuauflagen unserer Informationstage "Wärmepumpe mit Schaubohrung".

     
 Zuschauer  Saalansicht

© EnBW Energiegemeinschaft e.V. Baden-Württemberg 2008.
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Jörg Launer
Telefon: 0711-289-81404
Telefax: 0711-289-81221
E-Mail: eg@enbw.com

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